Craft Beer Festival Karlsruhe

Craft Beer Festival Karlsruhe

Das Craft Beer Festival 2019 in Karlsruhe war ein voller Erfolg. Die Auswahl an Ständen und Bieren war grandios und die Kontakte absolut wertvoll und interessant.

Wie ihr durch Instagram oder Facebook mitbekommen habt, waren wir Andy, Max, Phil, Thomas und Chris auf dem Craft Beer Festival Karlsruhe 2019 unterwegs. Eine kleine Klassenfahrt sozusagen. Als wir am Freitag mit dem großen Vito von Andy aufgebrochen sind, wussten wir noch nicht, was für ein cooles Event da auf uns zukommen wird. Im Auto haben wir noch die kleine Bierchen vorab eingenommen, um uns frisch zu machen. Im hotel angekommen haben wir direkt ein Taxi an der Rezeption bestellt. Etwas dekadent, aber wer will bei Schneetreiben gerne zur Bahn oder Laufen? Zu fünft macht das außerdem Sinn. Als wir das Zirkuszelt schon von weitem leuchten sehen, ist klar, das wird nice.

Nachdem wir unsere Karten gezeigt haben, holen wir direkt die Kelche bei der Pforte ab. Schicke Gläser mit einer schönen Tulpe, die die Aromen schön einfängt. Als wir drin waren, sind wir direkt zum Stand der bierothek Karlsruhe, da wir dort mit Michael Urban von Urban Tastings verabredet waren, der uns diversen Brauern, wie Georg von Pöbelbräu, Kai von Untraveled Road und Brian von Bräugier vorgestellt hat. Aber um eine Grundlage zu schaffen gab’s erstmal Burger. Danach ging es direkt mit einem kleinen Interview mit Untraveled Road los und danach zum Stand der Craftbee, die uns noch später ins Phono gefolgt ist. Die Story von Craftbee ist mega interessant, denn der Chef kam von der Imkerei zum Bier brauen. Die Biere sind mit Honignoten eingebraut und schmecken lecker. Weiter ging es mit dem Stand von Hopfengarten aus Bamberg, der uns schwer beeindruckte.

Denn alles was im Bier ist, ist auch aus seinem Garten. Während wir die Biere so probieren, erzählt uns der Chef, wie aus einer Gärtnerei, ein Bier und dann mehrere wurde. Weiter geht es zum Stand von Brusl Bräu, an dem wir eine ganze Braufamilie vorfinden. Ebenso einen Ingenieur, der über die Technik zum Bierbrauen kam und jetzt Biere wie das Stone Beer mit Granitsteinen eingebraut macht. Stellen wir Euch aber noch vor. Ebenso lassen wir uns bei Ravenkraft ein Bier Stacheln und sprechen mit den beiden lieben Menschen von Veto, die das Bier mit Leidenschaft leben. Weiter hinten kommen die polnischen Bierfeunde von Maryenstadt und Doukla dran und zeigen ihre prächtigen Biere, bei uns das Sauerbier von Douala deutlich gefallen hat. Das Macadamia Porter vom Atelier der Braukünste ist Chris persönliches Highlight und wurde mit einem Hopfen Macadamia Sirup Schaum aufgesprüht. Hertl, Fächerbräu und Kuehn Kunz Rosen haben wir selbstverständlich auch mitgenommen, aber dazu mehr im Einzelreview.

Nachdem wir nahezu alle Biere, die wir nicht kannten, getestet haben, sind wir noch ins Phono gegangen und hatten dort Zeit uns ausführlich mit allen Brauern und Ausstellern zu unterhalten. Nach ein paar leckeren Bierchen aus dem Kühlschrank mussten wir dann aber auch das Handtuch gegen 2 Uhr werfen. Im Hotel angekommen, haben wir noch im Foyer mit Nico Döring vom Atelier der Schönsten Braukünste, bei einem St. Erhard Bock und einer Margarita Pizza, ein anregendes und vor Allem spannendes Gespräch, bevor wir uns dann endgültig Schlafen legen.

Die Reviews im Einzelnen

Chris
Meine persönlichen Highlights von diesem Abend waren die super tollen Gespräche mit Untraveled Road über Kids, Alltag und Brauen. Mit Pöbelbräu über Design und Labels und mit Bräugier über das Brauen, die Zukunft und was uns so antreibt. Die bierigen Highlights waren definitiv der Veto Schokobär, die Hopfenklatsche von untraveled Road, der Opa von Hertl, das Macadamia Porter von Atelier der Braukünste, der Gurken Hopfen vom Hopfengarten, wobei das Koala definitiv noch besser war, das Craftbeer No1, das Sourtime Mango Imperial IPA von Maryenstadt, das Stone Beer von Brusl Bräu, der Nachtschwärmer von Bräugier und das gestachelte Wanderer Black IPA.

Max
Es war kalt und ein super schlechtes Wetter. Das Zelt schien unscheinbar und am Anfang war auch relativ wenig los. Das Gute war, dass man super mit den Leuten reden konnte und die Anzahl der Stände sich in Grenzen gehalten hat. Interessant war, dass alle mit denen wir geredet hatten, als Heimbrauer angefangen haben. Besonders erwähnenswert für mich ist der Imker von Craftbee und der Gärtner aus Bamberg. Das Essen war super lecker und die Preise voll in Ordnung. Besonders cool war das Treffen mit den Brauern nach der Veranstaltung im Phono. Meine Highlights waren das Sour Bier von Maryenstadt, der Whisky Sour Ale von Hertl und das Bierstacheln am Stand von Ravenkraft.

Andi
Mir bleiben nicht unbedingt die speziellen Biere in Erinnerung, sondern die einzelnen Begegnungen und die interessanten Gespräche mit den einzelnen Brauern und Vertretern der Brauereien. Besonders interessante Gespräche hatte ich mit Ralph und Karin von Veto und Nico vom Atelier der Braukünste, den Machern von Untraveled road und dem Geärnermeister vom Bamberger Hopfengarten. Meine persönlichen Bierhighlights war das Macadmaia Nut Porter und das Whisky Sour Ale von Hertl.

Phil und Thomas ging es genau so. Wir haben mehr oder weniger mit den Brauern gesprochen, waren aber alle etwa derselben Meinung, dass sich das Karlsruher Craft Beer Festival in jedem Fall gelohnt hat. Wir kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder. Hier noch ein paar schöne Eindrücke von uns. Cheers!