8.000 - Die Ägypter

Als Zweistromland, wird die Gegend zwischen Euphrat und Tigris bezeichnet. Dort wurden die ersten Getreidesorten kultiviert und angepflanzt. Man fand in diesem Gebier deutliche Spuren von systematischem Ackerbau. Dieser sorgte dafür, das große Bevölkerungen mit Nahrungsmitteln versorgt werden konnten. Die Hauptgetreidearten damals waren Einkorn, Emmer und Gerste. Am Anfang haben die Menschen vermutlich die Getreidekörner roh oder geröstet gegessen, bis sie auf die Zubereitung durch zerstoßen gekommen sind. Mit Wasser als weitere Zutat ließ sich ein Brei herstellen und sie lernten bald diesen auf heissen Steinen oder Asche, wodurch das erste Fladenbrot entstand.

„Er trank das Bier, sieben Krüge voll. Da entspannte sich sein Inneres und warte heiter; sein Herz frohlockte und sein Angesicht strahlte und er ward Mensch.“ Ein einfacher Arbeiter im alten Ägypten hatte Anrecht auf einen täglichen Mindestlohn von fünf Broten und zwei Krügen Bier. Die hart arbeitenden Pyramidenbauer verdienten etwa 4 Liter Bier pro Tag, woraus man errechnen kann, dass der Bau der Cheops-Pyramide alleine schon knapp 10 Millionen Hektoliter Bier verschlungen haben muss.

Bild: Dabsmagazin

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