iGulu F1 Smart All in One Home Brewer

iGulu F1 Smart All in One Home Brewer

Wir haben den iGulu F1, die neuste ultimative Heimbraumaschine für Bier aus England zugeschickt bekommen. Hier hat man ein Gerät das sowohl Bier, als auch Cider, Kombucha und noch mehr fermentierte Getränke herstellen kann. Plus man kann auch einfach aus kleinen Fässern zapfen. Dabei bleibt alle schön gekühlt und frisch.

 

Über iGulu

Die Geschichte von iGulu beginnt nicht mit Technologie, sondern mit einer Haltung: der Überzeugung, dass gutes Bier kein Privileg von Brauereien sein sollte, sondern ein Erlebnis, das jeder zu Hause selbst gestalten kann. In einer Zeit, in der Craft Beer längst mehr ist als ein Trend, sondern Ausdruck von Individualität und Geschmackskultur, setzt iGulu genau dort an, wo viele bisher ausgestiegen sind – bei der Komplexität des Brauprozesses.

Was früher sperrige Anlagen, technisches Know-how und viel Geduld erforderte, wird mit iGulu radikal neu gedacht: Brauen wird so intuitiv wie die Bedienung eines Smartphones. RFID, Touchscreen, automatisierte Abläufe – Technologie übernimmt die Hürde, der Mensch behält die Kreativität. Das Ergebnis ist kein Kompromiss, sondern eine neue Kategorie: die Verschmelzung von traditionellem Handwerk und digitaler Präzision auf der eigenen Küchenarbeitsfläche.

Unpacking

Wir holen den sehr gut verpackten Igulu erstmal mit OVP aus dem großen Karton. Dann öffnen wir langsam die Lasche und entdecken direkt die Gebrauchsanweisung, eine Gummiunterlage für das spätere Ausschenken, den Zapfhebel und das Netzteil. Diese Dinge packen wir zur Seite und öffnen die Schaumstoffverpackung. Der iGulu wiegt leer circa 11,6kg. Das kann man gut alleine meistern. Ausgepackt wird er direkt angeschlossen und der Hebel montiert. Alle Einzelteile, die mit Software zu tun haben wie der Erkennungschip, das Display vorne am Hahn und die Hebel sind in eine Extrafolie gepackt. Nachdem wir alle sausgepackt haben geht es auch schon los.

Installation und Einrichtung per App

Wir haben schnell gemerkt, dass der Zugang zum Internet gut sein sollte. Also aus dem Keller raus ins Büro. Dort laden wir die App herunter und connecten den F1 nach einer Sprachabfrage spielend mit bluetooth. Es gibt keine Deutsche Fassung, aber English ist einfach zu verstehen hier. Das Verbinden mit dem Internet gestaltet sich etwas schwieriger und wir finden zusammen mit dem sehr schnellen und guten Service heraus, das man Passwörter nicht copy pasten kann. Auch diesem Zwischenstopp geht es schnell weiter. Ist der iGulu nicht mit dem Internet verbunden, so droht die nicht Erkennung des Chips.

Brewing Set und Ansetzen

Im Brauset befinden sich 3 Päckchen Hopfenextrakt, 1 Packung Malzmehl, 1 Päckchen Hefe und ein Chip der mit dem G auf dem Logo vom iGulu bei Berührung connectet. Es geht alles ziemlich schnell. Um die Mischung anzubringen entnimmt man den Behälter aus dem iGulu indem man den Deckel entfernt und den Schlauch am Zapfhahn abschließt. Das geht per leichtem Druck au die Lasche. Danach entnimmt man den Behälter und füllt ihn bis zu Markierung mit Wasser auf. Das Wasser ist dabei egal ob es vom Hahn kommt oder ihr Fiji bevorzugt, das bleibt euch überlassen.

Den Deckel kann man leicht abknipsen und man merkt sich am besten, dass die Seitenhebel immer nach oben zeigen, damit es richtig sitzt. Vorher muss man natürlich die Gummilasche am Deckel befestigen um einen wirklich festen Sitz des Deckels während der Gärung zu erhalten. Dann kommt zuerst der Hopfenextrakt rein und wird mit dem Malz zusammen umgerührt. Das kann man mit dem Röhrchen am Deckel machen. Danach kommt die Hefe drauf, die man aber nicht unterrührt, sondern drauflegt. Deckel drauf, wieder verschließen und ab in den iGulu.

Im iGulu klemmt man den Schlauch wieder an. Das obere Ende des Hahns hat für den Schlauch eine Führung die mit einem Deckel aus Magneten befestigt ist. So kann man den Schlauch jederzeit vollständig herausnehmen. Der Schlauch muss dann mit der mitgelieferten Lasche durch Zusammendrücken versiegelt werden. Hier sollen die entstehenden Gase nicht verloren gehen.

Zuletzt wird ein Zylinder mit blauem Deckel, Sodastream oder ähnlich angeschlossen. Diesen muss man extra erwerben und er hält zwei Brauzyklen durch. Er wird hinten in den Halter eingedreht und dann dreht man die orangene Lasche nach links um ihn zu öffnen. Wenn man irritiert sein sollte, wenn sich nichts tut, dann passt das, die Karbonisierung wird erst am Schluss freigesetzt. Der iGulu macht hier alles automatisch.

Brauprozess

Der Brauprozess läuft denkbar einfach. Der iGulu macht alles automatisch und fährt die Kühlung bei dem untergärigen Hellen direkt an. Das Bier reift so 14 Tage bei 3-5°C komplett durch. Wir lassen es sogar in den Ferien für 7 Tage alleine und es geht voran. Am Ende bekommt man eine Nachricht aufs Handy oder eben auch auf dem iGulu selbst. Wenige Minuten später ist der iGulu bereit zum Zapfen. Er macht in den letzten Stunden einen sogenannten Cold Crush, womit die Partikel auf den Boden sinken.

Ausschenken

Das Ausschenken ist denkbar einfach. Man muss nur daran denken das der Schlauch des CO2 angeschlossen ist und das der Schlauch zum Zapfhahn offen ist. Dann kann es auch schon losgehen. Der Druck ist durch das CO2 sehr stark und kann durch sehr leichtes Zapfen ausgeglichen werden, so dass nicht zu viel Schaum entsteht. Danach heisst es nur noch genießen in voller Kühlung.

Tasting Helles

Feiner Schaum zerfällt sehr langsam. Hellgelbe goldfarben leicht getrübt. Geruch Jungbier etwas mild säuerlich wenig Hefe viel Zitrus und Pfirsich. vorne leicht Zitrus wenig Malz kaum bittere Mitte leicht karbonisiert hinten wie Joghurt leicht cremig sahnig angenehm und etwas Erdbeere mit dezenter bitteren im Abgang.

Fazit

Der iGulu ist wirklich ein umfangreicher Automat, der den ganzen Brauprozess für einen übernimmt. Man muss quasi kaum kontrollieren. Eigentlich nur oben der Strom an ist und das Internet connectet. Es gibt auch einige coole Rezepte online die man auch auf den iGulu selbst spielen kann, dafür benötigt man aber eine sogenannte Keycard. Diese kann man im Shop erwerben. Auch kann man einfache Bierfässer einfügen und kalt genießen. Wenn man bedenkt, dass das Package 20€, der Strom etwa 3€ und das Wasser etwa 0,01ct kosten, dann bekommt man schon ein gutes Bier für den Preis. Vor Allem wenn man die Preise in England oder Amerika betrachtet. Hier zu Lande ist Bier einfach noch zu günstig und damit ist der iGulu eher Luxus Sache.

Abschließend können wir sagen, es macht wirklich Spass zuzusehen bis das Bier fertig ist und mit dem iGulu mitzufiebern. Das Bier schmeckt lecker und der iGulu ist auch schnell wieder gereinigt. Für Anfänger, die mit Heimbrauen anfangen wollen, Bierliebhaber die das Besondere suchen oder als Männergeschenk ist der iGulu klasse.



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