Fesch mit Trash
Fesch mit Trash
Was passiert eigentlich mit dem Kronkorken, nachdem das Bier geöffnet ist? Normalerweise landet er auf dem Tisch, in der Hosentasche oder direkt im Müll. Bei Fesch mit Trash beginnt an diesem Punkt erst sein zweites Leben. Aus alten Kronkorken entstehen Ohrringe, Ketten, Armbänder, Charivaris, Pins und andere Accessoires. Handgemacht in Bayern und jedes Stück ein bisschen anders.
Die Idee passt ziemlich gut zu uns bei Kraftbier0711. Schließlich erzählen Kronkorken auch etwas über das Bier, das einmal darunter steckte. Manche erkennt man sofort, andere erinnern an eine bestimmte Brauerei oder vielleicht sogar an einen besonderen Abend. Genau diese kleinen Blechdeckel nicht wegzuwerfen, sondern daraus etwas Neues zu machen, ist die Grundidee hinter Fesch mit Trash.
Wie aus einem Kronkorken Fesch mit Trash wurde
Hinter Fesch mit Trash stehen Anja und Tini Bogner, ein Mutter-Tochter-Team aus dem Raum Freising. Entstanden ist die Idee tatsächlich bei ein paar Bier in geselliger Runde. Anja beschäftigte ihre Hände mit den herumliegenden Kronkorken, quetschte sie zusammen und hielt sie sich irgendwann zum Spaß an die Ohren. Die Reaktion der Freunde war offenbar so gut, dass aus dem Spaß ziemlich schnell eine ernsthafte Idee wurde.
In der heimischen Werkstatt entstanden daraufhin die ersten Ohrringe. 2014 wurde Fesch mit Trash offiziell gegründet. Der Name sollte zur bayerischen Herkunft passen, kurz sein und gleichzeitig zeigen, worum es geht: Aus etwas, das normalerweise als Abfall betrachtet wird, entsteht etwas Neues. Der passende Slogan dazu lautet bis heute „bayrisch, fetzig, voglwuid“.
Seitdem werden die Schmuckstücke von Hand gefertigt. Kronkorken werden gesammelt, gereinigt, bearbeitet, beschichtet und anschließend zu individuellen Schmuckstücken verarbeitet. Aus einer spontanen Idee beim Bier ist damit ein bayerisches Label entstanden, das 2022 sogar mit der Goldenen BierIdee des Bayerischen Brauerbundes und des DEHOGA Bayern ausgezeichnet wurde.
Flasch’n Haum
Schon der Name ist herrlich bayerisch: Flasch’n Haum. Dahinter steckt eine ziemlich clevere Idee für alle, die bei einem Biertasting nicht nur Wert auf gutes Bier, sondern auch auf die Präsentation legen. Unser Exemplar besteht aus einem Metallaufsteller auf einem Granitsockel und vier individuell für Kraftbier0711 angefertigten Kronkorken. Dass Fesch mit Trash individuelle Kronkorken verarbeitet, gehört zum Konzept des Labels.
Unter jedem Kronkorken befindet sich eine Schraube mit Mutter. Dadurch bekommt der Kronkorken genügend Gewicht und sitzt wie eine kleine Haube auf der geöffneten Bierflasche. Der Edelstahl kann nicht rosten und sorgt dafür, dass der Flasch’n Haum stabil auf dem Flaschenhals bleibt.
Gerade für unsere Tastings ist das eine richtig gute Sache. Die geöffneten Flaschen sind geschützt, gleichzeitig sind sie durch unsere eigenen Kraftbier0711 Kronkorken gebrandet und sehen auf dem Tisch richtig schick aus. Praktisch, individuell und definitiv ein Hingucker.
Flaschenöffner mit Horn
Flaschenöffner mit Horn haben wir schon einige gesehen. Aber diese Variante von Fesch mit Trash legt noch einmal eine Schippe drauf. Allein das echte Horn macht jeden Öffner durch seine natürliche Form und Maserung zum Einzelstück.
Bei unserem Flaschenöffner sitzt unterhalb des Griffs zusätzlich unser eigener Kraftbier0711 Kronkorken. Dazu kommt die Gravur „Liebe, Glaube, Hopfung“. Genau diese kleinen Details machen aus einem normalen Gebrauchsgegenstand unseren ganz persönlichen Kraftbier0711 Flaschenöffner.
Der eigentliche Öffner ist hochwertig aus poliertem Edelstahl gefertigt. Das glänzende Metall bildet einen richtig schönen Kontrast zum rustikalen Horn. Robust und gleichzeitig elegant, ohne dabei kitschig zu wirken. Genau die Art Flaschenöffner, die man nicht nach dem ersten Bier wieder in irgendeiner Schublade verschwinden lässt.
Broschen aus Kronkorken
Die Broschen und Anstecker zeigen wahrscheinlich am besten, wofür Fesch mit Trash steht. Kronkorken werden nicht weggeworfen, sondern bekommen ein zweites Leben als Accessoire. Die Kronkorken Pins sind für Hut, Jacke, Hemd, Dirndl oder Tasche gedacht. Wer einen eigenen Kronkorken hat, kann diesen sogar zur Verarbeitung einschicken.
Wir haben natürlich auch hier unsere eigenen Bierdeckel bekommen. Die Kronkorken sind sauber in die Broschen eingearbeitet, sitzen stabil und machen aus einem Stück Blech, das normalerweise im Müll landen würde, ein ziemlich cooles Accessoire.
Und weil solche Broschen nicht dafür gemacht sind, in einer Schachtel herumzuliegen, haben wir sie direkt dort ausprobiert, wo sie hingehören: ab ins Festzelt damit. Zur Tracht passen sie perfekt und ein bisschen Kraftbier0711 am Gewand kann schließlich nie schaden.
Fazit
Fesch mit Trash zeigt ziemlich eindrucksvoll, was man aus einem einfachen Kronkorken alles machen kann. Statt nach dem Öffnen der Flasche im Müll zu landen, wird er zum Schmuckstück, Flaschenschutz oder Teil eines individuellen Flaschenöffners. Dazu kommen Handarbeit, hochwertige Materialien und die Möglichkeit, eigene Kronkorken und Motive einfließen zu lassen.
Besonders gut gefallen uns die kleinen persönlichen Details. Unsere Kraftbier0711 Kronkorken und die Gravur „Liebe, Glaube, Hopfung“ machen die Produkte zu echten Einzelstücken. Der Flasch’n Haum wird definitiv bei unseren Tastings zum Einsatz kommen, der Horn Flaschenöffner darf die nächsten Biere köpfen und die Broschen haben ihre Festzelttauglichkeit bereits erfolgreich bewiesen.
Aus einer ziemlich verrückten Idee bei ein paar Bier ist bei Anja und Tini Bogner ein Label entstanden, das bayerischen Charme, Upcycling und Bierkultur richtig schön miteinander verbindet. Oder um es mit den Worten von Fesch mit Trash zu sagen: bayrisch, fetzig, voglwuid.



















