Grain Lovers E-Flaker

Grain Lovers E-Flaker

Grain Lovers haben sich dem Getreide verschrieben und das ist bekanntlich auch die Basis fast aller Biere. Besonders spannend finden wir dabei Hafer. Beim Brauen kann er für mehr Körper, ein weiches Mundgefühl und die typische Trübung moderner Bierstile sorgen. Und am Morgen danach? Da gehört Hafer für uns sowieso zu einem richtig guten Frühstück.

Gerade nach einem ausgiebigen Tastingabend darf es morgens gerne etwas Vernünftiges sein. Frische Haferflocken, Früchte, Nüsse und ein gutes Müsli sind da eine ziemlich gute Kombination. Genau dafür hat uns Grain Lovers einen e-Flaker zur Verfügung gestellt. Und seitdem kommen unsere Haferflocken nicht mehr einfach aus der Packung, sondern frisch aus dem Korn.

Wer steckt hinter Grain Lovers?

Die Geschichte hinter Grain Lovers reicht erstaunlich weit zurück. Dahinter steht Wolfgang Mock, der sich bereits 1975 und 1976 intensiv mit Getreide und der Entwicklung eigener Mühlentechnik beschäftigte. Gemeinsam mit Harald am Institut in Stuttgart entstand damals das technische Fundament für seine Idee: eine Getreidemühle für den täglichen Gebrauch, kompromisslos bei Qualität und Funktion.

1980 wurde daraus ein richtiges Unternehmen. Elfriede Mock zeichnete den ersten Prospekt noch von Hand, während die ersten Mühlen in Darmstadt montiert wurden. Weil es anfangs technische Probleme gab, wurde kurzerhand die eigene Wohnung zur Manufaktur. Dort entstanden teilweise bis zu 13 Mühlen am Tag. Aus dieser Pionierzeit entwickelte sich über die Jahre ein Unternehmen rund um die Verarbeitung von Getreide.

Die Philosophie passt zu dem, was uns am e-Flaker gefällt: Das Korn soll möglichst unmittelbar vor der Verwendung verarbeitet werden. Nicht irgendein hochkompliziertes Lebensmittelprodukt, sondern Getreide, Maschine an und frische Flocken raus.

 

Mittlerweile gibt es verschiedene Modelle und Größen. Neben dem V8 werden unter anderem V6 und 4-Zylinder angeboten. Durch individuelle Gravuren mit Namen, Logos oder eigenen Motiven kann aus jedem Biermotor ein Einzelstück werden.

Unser e-Flaker

Wir wollten keine Haferflocken mehr, die bereits Wochen oder Monate fertig in der Packung liegen. Also haben wir uns Hafer als volles Korn besorgt und ab damit in den e-Flaker. Oben kommt das Korn hinein, unten kommen die frischen Flocken heraus. Einfacher kann man es eigentlich nicht machen.

Und wir lieben den e-Flaker. Vor allem der Unterschied zwischen dem harten Haferkorn und der frisch ausgewalzten Flocke macht Spaß. Man produziert genau die Menge, die man gerade braucht und kann neben Hafer natürlich auch mit anderen geeigneten Getreidesorten experimentieren.

Für unser Frühstück ist das inzwischen ein kleines Ritual geworden. Hafer einfüllen, frisch flocken und direkt weiterverarbeiten. Gerade wenn man sich viel mit Bier und damit automatisch mit Getreide beschäftigt, bekommt man dadurch noch einmal einen ganz anderen Bezug zum eigentlichen Rohstoff.

Haferflocken im Bier

Und jetzt kommen wir zum für uns entscheidenden Punkt: Hafer gehört nicht nur ins Müsli, sondern auch ins Bier. Besonders bei Oatmeal Stouts und modernen Hazy IPAs beziehungsweise NEIPAs spielen Haferflocken eine wichtige Rolle. Hafer enthält unter anderem Proteine und Beta-Glucane und kann dem Bier mehr Viskosität, Körper und ein weiches, fast cremiges Mundgefühl geben.

Bei der Aussage, Hafer sorge automatisch für besseren Schaum, muss man allerdings etwas genauer sein. Proteine spielen grundsätzlich eine wichtige Rolle bei Schaum und Trübung, Hafer enthält aber gleichzeitig relativ viel Fett und hohe Hafermengen können die Schaumstabilität sogar verschlechtern. Untersuchungen zeigen außerdem, dass größere Mengen Hafer die Würze viskoser machen und das Läutern deutlich erschweren können.

Richtig eingesetzt ist Hafer trotzdem ein genialer Braurohstoff. Er kann einem Bier dieses volle, seidige Mundgefühl geben, das man beispielsweise bei einem guten Oatmeal Stout sofort bemerkt. Genau deshalb werden wir mit unserem e-Flaker natürlich nicht nur Frühstück machen. Frisch geflockter Hafer und ein eigener Brausud gehören für Kraftbier0711 definitiv zusammen.

Frische Haferflocken zum Frühstück

Die einfachste Variante bleibt unser Klassiker: frisch geflockter Hafer mit ungesüßter Mandelmilch, dazu Beeren, Apfel oder Banane und ein paar Nüsse. Wer Kalorien sparen möchte, sollte dabei vor allem auf die Extras achten. Hafer selbst ist ein energiereiches Lebensmittel. Ungesüßte Mandelmilch bringt dagegen meist vergleichsweise wenig zusätzliche Energie mit.

Spannend ist auch die Variante mit Orangensaft. Haferflocken lassen sich darin über Nacht einweichen und bekommen dadurch eine fruchtige Süße und Säure. Orangensaft enthält allerdings deutlich mehr natürlichen Zucker und Kalorien als ungesüßte Mandelmilch. Wer also gezielt auf die Energiebilanz achtet, fährt mit Mandelmilch meist leichter. Wer Geschmack will, sollte die Orangensaft-Variante trotzdem einmal ausprobieren.

Unser Favorit ist ein selbst gemachtes Müsli aus frisch geflocktem Hafer, Mandelmilch, Beeren, Apfel, Nüssen und etwas Zimt. Keine große Wissenschaft, sondern ein Frühstück, bei dem man genau weiß, was drin ist. Und nach einem langen Tastingabend fühlt sich das am nächsten Morgen ziemlich gut an.

Fazit

Der e-Flaker passt erstaunlich gut zu Kraftbier0711. Getreide ist schließlich nicht nur Frühstück, sondern einer der wichtigsten Rohstoffe unserer Bierwelt. Mit dem Gerät beschäftigt man sich automatisch wieder stärker damit, wo Haferflocken eigentlich herkommen und wie aus einem ganzen Korn eine frische Flocke wird.

Für uns steht deshalb fest: morgens ins Müsli, beim nächsten Sud in die Maische. Wir lieben den e-Flaker.
Und als nächstes probieren wir aus, wie sich die HAfeflcoken im Sud machen.

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