Taste the family
Kraftbräu
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Kraftbräu
Wir waren im schönen Mai in Trier und haben den Blesius Garten besucht, der auch gleichzeitig die Brauerei von Kraftbräu ist. Trier ist zwar als Weinmetropole bekannt, besitzt aber auch eine lange und bedeutende Biergeschichte. Mit der Schließung der traditionsreichen Löwenbrauerei im Jahr 1993 verschwand jedoch vorerst die letzte große Braustätte der Stadt und hinterließ eine spürbare Lücke in der Trierer Genusskultur.
Um diese Tradition wieder aufleben zu lassen, gründeten Hans-Werner Kraft und Klaus Tonkaboni 1998 die Brauerei Kraft Bräu im Blesius Garten in Trier-Olewig. Mit unfiltrierten Bierspezialitäten wie Hellem, Dunklem und Weißbier setzte die junge Brauerei bewusst auf handwerkliche Qualität und Vielfalt statt auf den damals dominierenden Einheitsgeschmack.
In den folgenden Jahren entwickelte sich Kraft Bräu zu einem festen Bestandteil der Trierer Bierkultur. Innovative Bierstile, das Trierer Bierfestival, regelmäßige Tastings und kontinuierliche Investitionen in moderne Brautechnik machten die Brauerei zu einem Vorreiter der regionalen Craftbier-Szene. Heute verbindet Kraft Bräu erfolgreich Trierer Brautradition mit zeitgemäßer Braukunst und blickt auf mehr als 25 Jahre erfolgreiche Brauereigeschichte zurück.
Hell
Das Helle Bier kommt orange gold ins Glas und präsentiert einen wunderbar hohen und dichten Schaum. Der Geruch ist hopfig frisch mit Zitrus und etwas salzigen Aromen. Auf die Zunge kommt genau das, Zitrus, Malzsüße und Hopfenbittere. Eine Kombination, die perfekt ist und gleichzeitig sehr nahrhaft schmeckt. Die Mitte ist leicht perlend und der Abgang voller Malzaromen mit schönen Bitternoten.


Dunkel
Das Dunkel ist mahagonibraun und trägt ebenso einen leicht beigenen, festen Schaum auf. Der Geruch ist mit Trockenfrüchten untermalt und der Antrunk bekommt eine Malzsüße mit leichten Röstaromen. Im Mittelteil prickelt es moderat und der Abgang zeigt sich süss, malzig und sehr opulent.
Dunkel
Das Dunkel ist mahagonibraun und trägt ebenso einen leicht beigenen, festen Schaum auf. Der Geruch ist mit Trockenfrüchten untermalt und der Antrunk bekommt eine Malzsüße mit leichten Röstaromen. Im Mittelteil prickelt es moderat und der Abgang zeigt sich süss, malzig und sehr opulent.

Weizen
Das Weizen ist klassisch orange trüb und hat einen schönen, sahnigen Schaum obliegen. Der Geruch, sowie der Antrunk sind zwar etwas bannig und dezent Nelke aber insgesamt sehr ausgewogen und zurückhaltend. Im Mittelteil prickelt es stärker und der Abgang ist mit seinen dezenten Weizennoten ein Genuss für den Sommer.


Bock
Den Bock gießen wir dunkelbraun ins Glas ein. Der Schaum steht beigefarben hoch da und der Geruch spielt mit Malzaromen, Trockenfrüchten und leckeren Karamellnoten. Genauso kommt es auch auf die Zunge. Karamell mit leichten Röstnoten und einer deutlichen Stammwürze die erst in der leicht perligen, warmen Mitte richtig zur Geltung kommt. Der Abgang ist stark, etwas phenolisch, aber durchaus präsent süß.
Bock
Den Bock gießen wir dunkelbraun ins Glas ein. Der Schaum steht beigefarben hoch da und der Geruch spielt mit Malzaromen, Trockenfrüchten und leckeren Karamellnoten. Genauso kommt es auch auf die Zunge. Karamell mit leichten Röstnoten und einer deutlichen Stammwürze die erst in der leicht perligen, warmen Mitte richtig zur Geltung kommt. Der Abgang ist stark, etwas phenolisch, aber durchaus präsent süß.

Danke an Kraftbräu für die wunderbaren Momente in Trier und das leckere Bier.







